Marc Ullrich und Denis Alt: Ohne Blutspenden läuft nichts – Besuch beim DRK-Blutspendedienst in Bad Kreuznach

Marc Ullrich und Denis Alt: Ohne Blutspenden läuft nichts – Besuch beim DRK-Blutspendedienst in Bad Kreuznach

Dr. med. Andreas Opitz (Mitte), ärztlicher Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes in Bad Kreuznach, erläuterte dem neuen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach, Marc Ullrich (links), und dem Landtagsabgeordneten Dr. Denis Alt die Arbeit der Einrichtung.

“Ohne die gute Versorgung mit Blutprodukten bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten würde unser medizinisches Versorgungssystem nicht funktionieren“, so das Fazit des Landtagsabgeordneten Dr. Denis Alt (SPD) nach seinem gemeinsamen  Besuch mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach, Marc Ullrich, im Zentrum für Transfusionsmedizin des DRK-Blutspendedienstes Rheinland-Pfalz und Saarland in Bad Kreuznach.

Die wenigsten wissen um die Bedeutung der Bad Kreuznacher Einrichtung für die Versorgung und Herstellung von Blutprodukten. Alleine in der Blutbank des Deutschen Roten Kreuzes im Burgweg, die für Rheinland-Pfalz und das Saarland zuständig ist, werden in Zusammenarbeit mit lokalen DRK-Gliederungen rund 200.000 Blutspenden pro Jahr überwiegend auf Außenterminen in allen Regionen von Rheinland-Pfalz und Saarland entnommen. Aus diesen Spenden werden hochwertige Blutprodukte aller Art hergestellt und rund um die Uhr abgegeben.

Dr. med. Andreas Opitz, ärztlicher Geschäftsführer des Blutspendedienstes, erläuterte den Besuchern die Arbeit der Einrichtung. Blutprodukte sind Arzneimittel und unterliegen daher strengen gesetzlichen Vorschriften. Damit Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit sichergestellt sind, werden die Herstellungs- und Prüfverfahren ständig an den Stand der Wissenschaft und Technik angepasst. Aus einer einzigen Blutspende gewinnt der DRK-Blutspendedienst bis zu drei verschiedene Blutpräparate. In Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden täglich zwischen 800 und 1.000 dieser Präparate benötigt, um die Kliniken und Krankenhäuser versorgen zu können. Deutschlandweit sind es täglich rund 15.000. Gut 19 Prozent der Blutspenden werden für Patientinnen und Patienten benötigt, die sich einer Krebsbehandlung unterziehen müssen. 16 Prozent der Blutspenden gehen statistisch an Empfängerinnen und Empfänger mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit rund 12 Prozent schlagen Unfälle und Verletzungen zu Buche. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl spezieller Anwendungsbereiche, beispielsweise Präparate für Arzneimittel, die bei akuter oder chronischer Blutarmut Anwendung finden oder Blutplasma, das hauptsächlich bei Blutgerinnungsstörungen zum Einsatz kommt. Die genannten Beispiele sind nur ein Teil der qualifizierten Arbeit im DRK-Zentrum für Transfusionsmedizin.

„Der DRK-Blutspendedienst, mit den mobilen Spendenentnahmen in der Region, leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Blutversorgung und dies mit der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer des DRK“, so das Fazit von Bürgermeister Marc Ullrich und des Landtagsabgeordneten Denis Alt.