Kirchenrat Dr. Thomas Posern zu Gast in Bad Sobernheim

Kirchenrat Dr. Thomas Posern zu Gast in Bad Sobernheim

Am vergangenen Donnerstag besuchte der Beauftragte der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, Dr. Thomas Posern, auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Denis Alt Bad Sobernheim. Thomas Posern ist Ansprechpartner für die Landesregierung bei Themen, die die Evangelische Kirche betreffen. Außerdem hält er Kontakt zu politischen Parteien oder Verbänden und vertritt dort die Positionen der Evangelischen Kirche.

Thomas Posern und Denis Alt sprachen zunächst im Bürgerbüro des Abgeordneten über aktuelle Themen, wie zum Beispiel die Flüchtlingssituation. Anschließend führte der Abgeordnete seinen Gast auf einem Rundgang durch Bad Sobernheim.

Gemeinsam besuchten sie dann das Jugendhaus in Bad Sobernheim, dessen Trägerschaft der Internationale Bund (IB) innehat. Sie beobachteten das Antiaggressionstraining unter der Leitung von Gürler Arda, bei dem Jugendliche lernen, mit Aggressionen umzugehen und Gewalt zu vermeiden und ließen sich von Ursula Knoth, der Bereichsleiterin des IB, und den beiden Leitern des Jugendhauses, Nina Zimmermann und Waldemar Gorr, durch die weiteren Räumlichkeiten führen.

Die beiden Sozialpädagogen berichteten von ihrer Arbeit mit den Jugendlichen und betonten, dass insbesondere der Sport einen großen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen, die das Jugendhaus oft besuchen, leistet. Durch das gemeinsame Training von Deutschen und Nichtdeutschen im Kraftraum würden Schranken abgebaut, so Waldemar Gorr. „Man verständigt sich mit Händen und Füßen, aber es geht ganz gut“, weiß er zu berichten. Alt und Posern lobten die Arbeit des Jugendhauses und bedauerten, dass diese ein wenig unter dem Radar der Öffentlichkeit verläuft. „Es sollte möglich sein, die hervorragende Arbeit, die hier geleistet wird, entsprechend zu würdigen. Die Mitarbeiter im Jugendhaus stellen sich vorbildlich den aktuell steigenden Besucherzahlen und Herausforderungen“, so Denis Alt. „Die Leistung der offenen Jugendarbeit vor Ort ist gar nicht zu überschätzen“, pflichtet Thomas Posern bei und meint weiter: „Eine noch intensivere Vernetzung mit anderen Angeboten vor Ort – Vereine, Kirchen usw. – würde die wichtigen Aufgaben der Jugendarbeit noch mehr in den Blick der Öffentlichkeit rücken“.

auf dem Foto: (v.l.) Fethi Bayer, Waldemar Gorr, Ursula Knoth, Dr. Posern, (hinten) Gürler Arda, (vorne) Dr. Denis Alt, Nina Zimmermann.

zudem: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Antiagressionstrainings