In Malteserkapelle über Erbschaftsthemen informiert

In Malteserkapelle über Erbschaftsthemen informiert

Kürzlich lud der örtliche Abgeordnete Dr. Denis Alt (SPD) interessierte Bürgerinnen und Bürger erneut zu einer Veranstaltung in die Malteserkapelle ein. Nach der erfolgreichen Veranstaltung mit Justizminister Prof. Dr. Gerhard Robbers Anfang des Jahres, konnte der Abgeordnete diesmal den Sobernheimer Notar Richard Held als Referenten gewinnen. Auch diese Veranstaltung war einem Thema gewidmet, das viele Menschen oftmals lange vor sich „herschieben“: dem Testament.

Der Einladung in die Malteserkapelle waren ca. 40 Bürgerinnen und Bürger aus der Region gefolgt. Zu Beginn erläuterte Held den Gästen grundlegende Fragen der Erbschaft. So ging er beispielsweise auf die verschiedenen Möglichkeiten ein, seinen letzten Willen festzulegen. Das Erbrecht in Deutschland, das im Bürgerlichen Gesetzbuch festgeschrieben und seit dem Jahr 1900 nahezu unverändert ist, bietet zur Erbschaft bereits eine gute Regelungsgrundlage. So sind hierin beispielsweise die Reihenfolge der Erben und die jeweiligen Anteile festgelegt. Möchte man für den eigenen Nachlass eine andere Regelung treffen, so kommt man um das Verfassen alternativer Wünsche nicht herum. Notar Held berichtete in diesem Zusammenhang, dass sich nur ca. ein Fünftel bis ein Viertel der Deutschen hierfür entscheiden.

Im Anschluss an die Ausführungen des Referenten, die gelegentlich mit einer Prise Humor gewürzt waren, hatten die Gäste die Möglichkeit eigene Fragen zu stellen. Nach der Veranstaltung konnten die Besucher bei einem kleinen Imbiss mit Wein und Gebäck den Abend Revue passieren lassen und unter vier Augen die ein oder andere persönliche Frage loswerden. Ein besonderer Dank gilt dem SPD-Stadtverband Bad Sobernheim mit seinem Vorsitzenden Thomas Neumann, der die Verpflegung für die Veranstaltung organisiert hatte.

„Wie das Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ bei der Veranstaltung zu Beginn des Jahres, haben wir auch hier ein Thema aufgegriffen, das die Menschen bewegt. Es ist eine Sache, die viele Menschen lange vor sich herschieben, weil man sich ungern mit der eigenen Sterblichkeit beschäftigt. Ich bin froh, dass viele Bürgerinnen und Bürger an diesem Abend in die Malteserkapelle kamen und Gelegenheit hatten ihre Fragen loszuwerden“, so Alt.