“Gesundheit gibt es nicht zum Null-Tarif” Alt und Weingarten im Kirner Krankenhaus

“Gesundheit gibt es nicht zum Null-Tarif”  Alt und Weingarten im Kirner Krankenhaus

BUZ: Chefarzt Horn erläuterte die funktionsgerechte Struktur des Gesamthauses bei einem Rundgang. Von links: Dr. Denis Alt, MdL; Dr. Stephan Horn (Innere Medizin) und Dr. Joe Weingarten (SPD-Bundestagskandidat).

Das Kirner Krankenhaus gehört mit seinen 110 Betten und drei Fachabteilungen zu den kleinen Häusern in Rheinland-Pfalz. „Es stellt jedoch die ortsnahe stationäre und ambulante gesundheitliche Versorgung im Kirner Land und darüber hinaus sicher – und dies mit ausgezeichneter Qualität“, so das Fazit des SPD-Bundestagskandidaten Dr. Joe Weingarten und des Landtagsabgeordneten Dr. Denis Alt nach einem Besuch des Diakonie Krankenhauses am Standort Kirn der Stiftung kreuznacher diakonie und einem Gespräch mit den Chefärzten Dr. Thomas Hallbauer (Orthopädisch-Chirurgische Fachabteilung) und Dr. Stephan Horn (Fachabteilung Innere Medizin) sowie dem Pflegedienstleiter Rainer Halberstadt.

In die Modernisierung des Krankenhauses wurden in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel investiert. Helle, freundliche Räumlichkeiten und patientengerechte Zimmer vermitteln dem Patienten und Besucher einen sehr positiven ersten Eindruck. Zudem verfügt das Haus in allen Abteilungen über die notwendige moderne technische Ausstattung zur Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen sowie zur Durchführung von operativen Eingriffen. Die Fachabteilung Anästhesie unter Leitung von Dr. Gerd Engers führt alle Anästhesien sämtlicher Operationen  durch. Es gibt eine Zentrale Notaufnahme und für Notfälle steht ein Notarztwagen zur Verfügung. „Seit meinem Zivildienst den Jahren 2000 und 2001 hat sich hier vieles weiterentwickelt“, stellt Denis Alt erfreut fest.

Hallbauer und Horn verweisen auf die engen Kooperationen mit anderen Spezialisten und die ganzheitliche Ausrichtung ihrer Behandlungskonzepte. Man habe in Kirn nicht nur in Ausstattung und Technik investiert, sondern ebenso in ärztliche und pflegerische Kompetenz. Qualifizierte Ärzte und Pflegekräfte zu finden, sei bisher noch kein Problem gewesen. Schließlich könne man sichere und gute Arbeitsplätze vor Ort bieten. Dies würde sich aber in nächster Zukunft ändern. Pflegedienstleiter Halberstadt berichtet von einer „steigenden Pflegeintensität“, beispielsweise sei bei Demenz-Patienten mit internistischen Problemen die Pflegebetreuung wesentlich intensiver, und diese Fälle würden immer mehr. Beide Chefärzte an die Politik: Die Erhaltung der Gesundheit sei zunächst eine individuelle Aufgabe eines jeden. Der Staat müsse aber auch entsprechende finanzielle und langfristige Rahmenbedingungen schaffen.