Denis Alt: Pflegestützpunkte leisten wichtige Arbeit

Denis Alt: Pflegestützpunkte leisten wichtige Arbeit

“Die Pflegestützpunkte gehören inzwischen fest zur Pflegestruktur in Rheinland-Pfalz. Das zeigt sich auch daran, dass Rheinland-Pfalz mit 135 Pflegestützpunkten an der Spitze aller Bundesländer steht”, erklärte der Landtagsabgeordnete Dr. Denis Alt nach seinem Besuch des Pflegestützpunktes in Kirn. Die Wohnortnähe der Einrichtungen sei ein großes Plus für die hilfesuchenden Menschen.

„Unsere Beratung orientiert sich an dem konkreten Bedarf der zu pflegenden Menschen, sie ist neutral, das heißt: Die Betroffenen oder die Familienangehörigen entscheiden über Umfang der externen Pflege und über den Leistungserbringer“, so Christa Hermes (Beratungs- und Koordinierungsfachkraft) vom Pflegestützpunkt Kirn.  Sie ist seit Beginn der Arbeit der Pflegestützpunkte in den 1990er Jahren in der Beratung aktiv. Auch bei der Ermittlung von Leistungsansprüchen gegenüber der Pflegekasse oder der Antragstellung zur Ermittlung des Pflegegrades gibt es kostenlose und fachkundige Unterstützung. „Wir helfen und entlasten die Betroffenen hier bei der Antragsstellung“, so Stefanie Klein, die auch über eine Ausbildung als Sozialversicherungsfachkraft verfügt. Der Abgeordnete Denis Alt verschaffte sich auch einen Eindruck von den übrigen Angeboten im Haus der Sozialstation, dazu gehören unter anderem der ambulante Hospizdienst und die Beratung der Caritas zu Schwangerschaftsthemen.

Die Pflege kranker oder älterer Menschen stellen für die Betroffenen immer eine außerordentliche Belastung dar, sei es, dass der Pflegefall plötzlich eintritt oder der Pflegebedarf schleichend zunimmt. Daher brauchen die Betroffenen und Familienangehörigen direkte und unkomplizierte Hilfe, beschreiben Christa Hermes und Stefanie Klein ihr Beratungsverständnis. Noch immer sei „die Familie zu Hause der größte Pflegedienst“. Längere Pflegezeiten und zunehmende Demenzerkrankungen machen jedoch oft externe Pflegeunterstützung unabdingbar. Die Pflegestützpunkte sind daher eine wichtige Anlaufstelle für Pflegebedürftige und deren Angehörigen. „Der umfassende Beratungsansatz der Einrichtung in Kirn steht stellvertretend für die 135 Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz. Ich kann nur allen Betroffenen empfehlen, im Bedarfsfall diese kostenlose Beratung zu nutzen”, so der Abgeordnete.

Die Landesregierung will die Pflegestützpunkte in den nächsten Jahren weiterentwickeln. Dazu sollen die Fachkräfte schrittweise zu Persönlichen Pflege-Managern weiterqualifiziert werden. “Damit wird das Angebot nochmals erweitert und die Angehörigen deutlich entlastet, wenn sie es wollen und brauchen”, so Denis Alt. Der Persönlichen Pflegemanager soll neben der schon heute angebotenen Pflegeberatung auch Angelegenheiten, die die Angehörigen betreffen, erledigen und die passenden Pflegeangebote finden. Weitere Gespräche in den Pflegestützpunkten in Bad Sobernheim und Hargesheim stehen auf dem Programm des Abgeordneten.