Denis Alt besucht mit SPD-Genossen die Rüdesheimer Straßenmeisterei

Denis Alt besucht mit SPD-Genossen die Rüdesheimer Straßenmeisterei

Auch wenn der Winter sich wettermäßig noch nicht so richtig zu Wort gemeldet hat, ist bei der Straßenmeisterei in Rüdesheim alles für den „Fall der Fälle“ vorbereitet. Davon überzeugte sich auch der Landtagsabgeordnete Denis Alt (SPD) mit seinen Parteifreunden Michael Schaller (Vorsitzender SPD-Gemeindeverband Rüdesheim) und Markus Stein (SPD-Fraktionsvorsitzender im VG-Rat Rüdesheim) persönlich. Der Leiter der Straßenmeisterei Rüdesheim, Holger Conrad, nahm sich dabei viel Zeit für den politischen Besuch. Nach einem ausführlichen Gespräch über die Situation der Straßenmeistereien und die Herausforderungen dieser Branche konnten die drei Sozialdemokraten sogar einen Blick auf die Fahrzeuge und Geräte der Straßenmeisterei werfen.

Conrad erläuterte dabei nicht nur, dass sich die Straßenmeisterei seit einiger Zeit im Pilotprojekt für ein neuartiges Streumittel befindet, sondern auch, wie unterschiedlich die Herausforderungen für die Mitarbeiter im Zuständigkeitsbereich sind. „Eigentlich denkt man bei Zuständigkeiten immer an einen mit dem Zirkel rundherum gezeichneten Kreis im Radius einiger Kilometer. Bei uns sprechen wir jedoch eher von einem Schlauch“, so Conrad. Tatsächlich verläuft der Zuständigkeitsbereich nicht kreisrund, sondern in einem rd. 320 km Straßennetz bestehenden „Schlauch“ von Süd nach Nord. „Wenn es bei uns in Rüdesheim regnet, liegen am Schanzerkopf im Norden meist viele Zentimeter Schnee!“, zeigt Holger Conrad auf der Karte in seinem Büro und macht damit deutlich, wie unterschiedlich man auf verschiedene Lagen vorbereitet sein muss.

Die 3 Besucher nahmen gespannt und aufmerksam viele Informationen und Anregungen mit. Denis Alt durfte sogar im Unimog Platz nehmen – und einem neuen noch dazu. Während die Fahrzeuge aufgrund der starken Beanspruchung auf eine Nutzungsdauer von ca. 10 Jahren ausgelegt sind, schafft man es in Rüdesheim, die tatsächliche Nutzung sogar auf ca. 13-15 Jahre zu erweitern, durfte man staunend zur Kenntnis nehmen. „Das ist ein Zeichen dafür, wie sorgfältig und verantwortungsvoll man mit dem Material umgeht“, freut sich Denis Alt. Um die Mitarbeiter für die anstehenden Arbeiten etwas zu stärken, gab es von der SPD dann noch ein kleines Präsent in Form eines Verzehrkorbes mit diversen Köstlichkeiten. Ganz wichtig: Auf die Frage hin, was man von der Politik fordere, wird eines schnell klar: Man wünscht sich als Straßenmeisterei mit dem praktischen Know-How wieder mehr Einbindung in wichtige Entscheidungen. Es ginge vor allem darum, die Entscheidungskompetenz der Meistereien wieder zu stärken. Hinzu kommt, dass auch die Straßenmeistereien mit dem Weggang von qualifiziertem Personal zu kämpfen haben. Attraktivere Lohnpotentiale und Beförderungsoptionen könnten hier helfen, gute Kräfte langfristig zu binden, so Conrad.

Ein interessanter Besuch war es und eines war allen zum Schluss ganz klar: Es sind der Zusammenhalt, die Fachkenntnis und das große Verantwortungsbewusstsein der Straßenwärter, die es uns Autofahrerinnen und Autofahrern ganzjährig ermöglichen, sicher und unversehrt am Ziel anzukommen.

Auf dem Bild v.l.n.r.: Michael Schaller, Markus Stein, Denis Alt (MdL), Holger Conrad