Denis Alt bei den Werkstätten der Stiftung kreuznacher diakonie

Denis Alt bei den Werkstätten der Stiftung kreuznacher diakonie

Denis Alt informierte sich über die Qualifizierungsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderung bei den Werkstätten der Stiftung kreuznacher diakonie

Förderwerkstätten als Sprungbrett für späteren Arbeitsplatz

Dass die Stiftung kreuznacher diakonie sich immer um individuelle Lösungen für Menschen mit Behinderung bemüht, ist dem Landtagsabgeordneten Dr. Denis Alt seit vielen Jahren bekannt. Bei seinem Besuch in den Werkstätten der Stiftung kreuznacher diakonie in Meisenheim informierte sich Dr. Alt über einen erfolgreichen Fall, der exemplarisch aufzeigt, wie schnell und über bürokratischen Hürden hinweg die Werkstätten der Stiftung kreuznacher diakonie einen Arbeitsplatz zur Beruflichen Bildung ermöglichten.

Anna L. ist 20 Jahre alt und suchte lange Zeit einen Werkstattplatz für Menschen mit Behinderung im Rahmen einer Beruflichen Bildung. In der Einarbeitungsphase benötigt die Bad Sobernheimerin eine intensive Einzelbetreuung. Da die Zuständigkeiten zur Finanzierung der notwendigen Qualifizierungen amtsseitig unklar waren, wandten sich die Annas Eltern mit der Bitte um Unterstützung schließlich an die Werkstätten der Stiftung kreuznacher diakonie. Dort gelang es, für Anna einen Platz in der Förderwerkstatt zu schaffen, der die junge Frau zu einer späteren Arbeit in den regulären Werkstätten qualifizierte. „Hier zeigt sich, dass nach einem intensiven Training die Aufnahme einer Arbeit in den Werkstätten gelingt“, würdigte Landtagsabgeordnete Alt das Engagement der Stiftung kreuznacher diakonie. „Diese Art der Förderung sollte selbstverständlich sein.“

Den Besuch in den Werkstätten nutze Dr. Alt auch, um sich bei der Geschäftsführung des Geschäftsfeldes Leben mit Behinderung, Dr. Ilka Sax-Eckes und Dr. Klaus Doch, über mögliche Auswirklungen des Bundesteilhabegesetzes (BGHT) zu informieren. Ein Teil der Regelungen ist bereits in Kraft getreten, zum 1. Januar 2020 folgen weitere, die auch die Arbeit der Stiftung kreuznacher diakonie, in Rheinland-Pfalz die größte Trägerin von Werkstätten für behinderte Menschen, betrifft. „Die Handlungsfelder der Werkstätten, Menschen für den Arbeitsmarkt zu befähigen, müssen weiterhin gegeben sein“, forderte der Landtagsabgeordnete.

Die Stiftung kreuznacher diakonie ist Träger von Krankenhäusern, Hospizen, Senioren-, Wohnungslosen-, Kinder-, Jugend- und Familienhilfen, Sozialstationen sowie Wohnungen und Werkstätten für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Die Stiftung unterhält Bildungsstätten für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen. Die Stiftung kreuznacher diakonie beschäftigt rund 6.800 Mitarbeitende