„100 Prozent Made in Germany“ – Denis Alt besuchte zahntechnisches Labor Nesseler – weiterer Dialog mit der Innung

„100 Prozent Made in Germany“ – Denis Alt besuchte zahntechnisches Labor Nesseler – weiterer Dialog mit der Innung

Zahntechnikermeister Axel Nesseler aus Oberhausen an der Nahe bot dem Landtagsabgeordneten Dr. Denis Alt (SPD) aus Bad Sobernheim einen Einblick in die anspruchsvollen Tätigkeiten und digitale Technologie seines Labors, zudem informierte er über die branchentypischen Probleme.

Zahntechnikermeister Axel Nesseler aus Oberhausen an der Nahe bot dem Landtagsabgeordneten Dr. Denis Alt (SPD) einen Einblick in die Arbeitsabläufe, Technologien und Versorgungsmöglichkeiten beim individuellen Zahnersatz seines Labors. Dabei lernte der Abgeordnete aus Bad Sobernheim einen innovativen und führenden Betrieb der Branche in Rheinland-Pfalz kennen. Nesseler nutzte zudem die Gelegenheit, um über die branchentypischen Probleme bei der Preis- und Kostensituation der Zahnlabore zu informieren.

Im Dentallabor und dem angeschlossenen digitalen Fräszentrum arbeiten derzeit 26 Menschen aus der Region. „Mit unseren spezialisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten wir das gesamte Spektrum des Zahnersatzes und bekennen uns zu 100 Prozent Made in Germany“, beschreibt Nesseler seine Geschäftsphilosophie. Qualitätsarbeit, permanente Aus- und Weiterbildung sowie zukunftsorientierte Technologie gäbe es allerdings nicht zum Nulltarif. Deshalb müssten faire Chancen im Wettbewerb für hochwertige Arbeiten aus deutschen Dentallaboren hergestellt werden, fordert Axel Nesseler. Die Preisgestaltung für seine Produkte müsste sich stärker an der tatsächlichen Kostenentwicklung für Rohstoffe orientieren.

Vor 20 Jahren lag der Beruf des Zahntechnikers noch an der Einkommensspitze der Handwerksberufe – dies hat sich geändert und schmälert somit auch das Interesse an einer Ausbildung zu dem vielfältigen Beruf. Zu dieser Entwicklung hätten auch die gesundheitspolitischen Reformen der letzten Jahrzenten betragen, so Nesseler. Zudem seien die Zahlungen der Krankenkassen für zahnärztliche Laborleistungen in dieser Zeitspanne nicht wesentlich angepasst worden.

Nesseler wird auch zukünftig auf Qualität, Ästhetik und gutes Handwerk setzen, denn billiger Zahnersatz beispielsweise aus dem Ausland zahle sich im Regelfall für den Patienten nicht aus, weiß der erfahrene Zahntechnikermeister. Denis Alt zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des zahntechnischen Labors Nesseler. Gleichzeitig sicherte er als wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion einen weiteren Dialog mit der Zahntechniker-Innung zu.